Über mich

Mein Sichtfeld wird kleiner. Mein Ziel nicht.

Ich bin Tino. Seit ich 16 bin, lebe ich in Hamburg — die Stadt, in der mein Weg in den Sport begonnen hat und in der ich bis heute trainiere.

Mit elf Jahren bin ich meinen ersten Lauf gelaufen. Seitdem hat mich der Sport nicht mehr losgelassen. Aus dem Laufen wurde Triathlon. Aus kurzen Distanzen wurden mittlere, dann die volle. Mehrere Marathons, viele Halbmarathons und 2024 mein erster Ironman stehen mittlerweile auf meiner Liste — und das ist erst der Anfang.

Seit meiner Geburt lebe ich mit der Stäbchen-Zapfen-Dystrophie, einer Netzhauterkrankung, die mein Sehvermögen stetig einschränkt. Bekannt war das schon seit meiner Einschulung — genauso wie die Tatsache, dass es nicht besser werden würde. Ich habe gelernt, damit zu trainieren, zu wachsen und zu kämpfen, statt mich davon stoppen zu lassen.

Inzwischen hat sich mein Sichtfeld so weit verändert, dass eine Teilnahme an regulären Wettkämpfen nicht mehr möglich ist. Für mich war trotzdem klar: Aufhören ist keine Option für mich. Ich wechsle in den Para-Triathlon, weil ich Sport liebe und weil Aufhören für mich keine Option ist.

Ich mache es, um zu zeigen, was möglich ist wenn man nicht fragt, ob es geht, sondern einfach anfängt.

Mit dem richtigen Support. Mit dem richtigen Mindset. Und mit der Überzeugung, dass Einschränkungen definieren, womit du anfängst — aber niemals, womit du endest.